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Die „Jungen Wilden“ von der 5gzt in der Wildnis

22.06.2018 09:47

Am Montagmorgen brachen wir – 18 Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte Frau Weichselgartner und Frau Grzemba – in Richtung Nationalpark auf. Voller Vorfreude aber auch ein bisschen ängstlich – wussten wir doch alle (außer Fr. Grzemba) nicht, was genau uns erwartete. Wir wussten von Hütten im Wald, von Bio-Toiletten, von Schlafen in Schlafsäcken … .

Der Busfahrer ließ uns am vereinbarten Platz aussteigen, von wo aus wir uns auf einen einstündigen Marsch durch den Wald in Richtung Zwieslerwaldhaus machten.

Dort angekommen, lernten wir zunächst  das Betreuer-Team kennen.

Die Schüler aus Sušice (Tschechien), mit denen wir die Woche verbringen sollten, waren bereits da und sogleich spielten wir zusammen mit den Betreuern und ihnen Kennenlernspiele.

Nun gab es das erste Mittagessen – Koch Christian servierte uns leckere Bio-Kost, die unseren inzwischen sehr großen Hunger hervorragend stillte.

Am Nachmittag wurden wir durch das Gelände geführt und bekamen unsere Schlafhütten zugewiesen, Wiesenbett, Erdhöhle, Baumhaus, Wasserhütte, Waldzelt und Lichtstern.

Diese konnten wir endlich beziehen und den Rest des Tages verbrachten wir mit Erkundung des Geländes, Abendessen und Spielen im Freien.

Die erste Nacht in der Waldhütte war für viele von uns ein wenig gruselig – wirklich Angst hatte aber keiner.

An den folgenden Tagen verbrachten wir sehr viel Zeit mit Wanderungen, Spielen und Projekten zusammen mit den Betreuern und natürlich mit den Kindern aus Sušice, die wir inzwischen schon näher kennengelernt hatten.

Und ebenso wie sie ein paar mehr Wörter in unserer Sprache lernten, lernten wir ein wenig von der tschechischen Sprache.

An den Abenden gab es manchmal Lagerfeuer, wir sangen gemeinsam, machten Stockbrot und grillten Marshmallows.

Besonders in Erinnerung blieb uns allen die Wanderung zum Großen Falkenstein, als wir unterwegs von einem Gewitter überrascht wurden. Wir mussten uns mächtig beeilen und kamen mit letzter Kraft aber trocken und heil im Schutzhaus an. Dort belohnten wir uns - wirklich verdient  - mit Limo, Kuchen und Eis.

Am Freitagmorgen gab es dann einen großen gemeinsamen Abschied- Abschied vom Camp, von den Betreuern und von den Schülern aus Sušice mit ihren Lehrkräften, mit denen wir versprachen Kontakt zu halten und uns evtl. gegenseitig zu besuchen. Dann ging es ab nach Hause.

Für uns alle bedeutete  es das Ende einer schönen Woche voller Abenteuer, neuer Erfahrungen und neuer Freundschaften.

Trotzdem stellten wir fest, dass es zu Hause doch am Schönsten ist.

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